Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
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384
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384 i.TH.-.Abschn. 2.Kap. Substantiv.

Welche nie §. 169. Viele dieser Wörter, sie seyen mmCol-eumi Plu- lectiva, Materialia oder Abstracto, legen den ihnenral leiden, ^sprünglich mitgetheilten Begriff nie ab, daher sieauch in keinem Falle im Plural gebraucht werdenkönnen, z. B. Blur, Glanz, Zorn, Hunger,Durst, Flucht, Schande, Tod, Gehorsam,Lob, Raub, Dauer, Zxummer, Eil, Urlaub,Haß, Stolz, u. s. f. welche man nicht nach Ge-fallen coneret gebrauchen kann, entweder Arten,oder einzele Dinge zu bezeichnen. Man kann nichtsagen, Dluce, Tode, Lobe, Rummern, u. s. f.von mehrern Arten des Blutes, Todes, Lobes oderKummers; nicht Raube, von mehrern geraubtenDingen, ob man gleich Raub im Singular con«cret von einer geraubten Sache gebrauchen kann.Will man daher den Begriff solcher Wörter concret,oder von mehrern Arten und emzelen Veränderun-gen oder Dingen gebrauchen, so muß man entwe-der andere Ausdrücke wählen, oder neue Ableitun-gen machen, oder auch sich einer Umschreibung be-dienen : Arten des Vlures, Glanzes, Lobesu. s. f. Zänkereyen, Raubereyen, Streitigkei-ten, von mehrern Handlungen, Todesarren, To-dcsMle, Lobeserhebungen, Lobsprüche, Er-laubnisse u. s. f.

Welche ihn §. 170. Andere sind nicht so unbiegsam, son-in manchen dem können nach Belieben als Gattungswörter ge-Fnllen Kl- braucht werden, und zwar in einer, von folgendenvier Bedeutungen, und oft in mehr als einer zu-gleich: 1. Von einzelen Eigenschaften und Verän-derungen, Andachten, Bewegungen, Aäufe,Täusche, Händel, Freuden, Schönheiten,Mängel. 2. Von mehrern Arten, Alter, Ge-rüche, mineralische Erden, reichhaltige Erze,

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