Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
412
Einzelbild herunterladen
 

4l2 i.TH.2.Abschn.2.Kap. Substantiv.

-l-rvildbrät. Zelt, vuIZ.II. Ziel.

*N?shl. Zeug, inttlum.

N>orc, distrib. "--Zeug, m^tenaII. viliz. Zehend.

Zweyte Declination.

Singular. Plural.

, Nomin. Nomin. er.

Genit. es oder s. Genit. er»

Dat. e. Dar. ern.

Accus. , Accus. er.

Eigenes §. i8z. Diese Declination gleicht der vorigenderselben, im Singular, und unterscheidet sich nur durch denPlural, welcher anstatt des e das er bekommt, wel-ches die Mehrheit weit stärker und deutlicher be-stimmt, als irgend eine andere Biegungssylbe desPlurals, und besonders stärker, als das unbestimm-te e. Sie begreifst daher lauter Dinge in sich, de-ren Mehrheit man auf die klarste und deutlichsteArt hörbar empfand oder zu empfinden glaubte, lau-ter Gattungswörter, wenig Abstracta, und auch diesewenigen scheinen ursprünglich Gattungswörter ge-wesen zu seyn.

Es finden sich zwar schon in den ältesten Denk-mählern der Deutschen Sprache Wörter mit diesemPlural; allein in der Oberdeutschen Mundart inden ältesten Zeiten nur sehr sparsam; indem die mei-sten Wörter, welche jetzt nach dieser Declinationgehen, ehedem und selbst noch zu den Zeiten derSchwäbischen Dichter und iuthers nach der erstenabgeändert wurden: die tVeide, die Manne,verstandene Pfande, die NMde, die Gemüth,die Zxinde, die Leibe, die Geist, die Aaße,N. s. f. kommen im Oberdeutschen noch zu Anfange

des