4i8 i.TH. 2.Abschn. 2.Kap. Substantiv.
in allen übrigen Bedeutungen; der Mensch, dieMenschen; aber das Mensch, eine verächtlicheweibliche Person, die Menscher; der Schild, dieSchilde, zur Beschirmung, das Schild, dieSchilder, zum Aushängen.
In den Provinzen hat man der Wörter dieserArt noch mehrere. So unterscheidet man im Ober-deutschen auf ähnliche Art Beine und Beiner, Ble-che und Blecher, blecherne Gefäße, Gemähldeund Gemählder, Gewichte und Gewichtcr,Gesänge und Gesänger, Stücke und Erücker,krgZlnont-,, N)erke und N^erker, u. s. f. Alleinim Hochdeutschen kennet man diesen Unterschiednicht, sondern sagt in allen Fällen Beine, Bleche,Gewichte, Gesänge, Stücke und Stücken,tVerke u. s. f. Indessen erhellet doch aus allemdie distributive und stärk bestimmende Eigenschaftdieses Plurals auf er. Die gemeine ObersächsischeMundart pflegt noch einen Unterschied unter Lichte,zum Brennen, und sichrer, leuchtende und glän-zende Körper zu machen, welcher aber für dieSchriftsprache von keiner Verbindlichkeit ist, zu-mahl da es wider die gewöhnliche Analogie läuft,zwey gleich fehr distributive Bedeutungen durch denPlural zu unterscheiden.
^ritt-De- Dritte Declination.
clinarioi?. , »
Singular. Plural.
Nomin. Nomin.
Genit. s. Genitiv.
Dat. Dat. n.
Aecus. Accus.
Ihre Vie- §. 187. Diese ist für die männlichen und säch-gunMute. liehen Wörter die einfachste, folglich vermuthlich
auch