Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
445
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5. Von der Declination. §.201.202. 445

Nahme, im Plur. die Lahmen, nicht Näh-men, wie wohl im gemeinen Leben üblich ist.Same.

Schade, welches das einige ist, welches im Plu-ral den Umlaut bekommt, die Schäden.N>ille.

Welche insgesammt auch im Nominativ derFrieden, Funken, Lußstapfen, Gedanken u. s. f.lauten und lauten können, ob sie gleich mit dem eim Hochdeutschen am üblichsten sind.

Nicht mit eben dem Rechte und aus einem Miß-brauche werden oft zu dieser Declination gezogen,Hirte oder Hirt, der Junge und der Nnabe,weil sie die Ableitungssylbe en nie gehabt, und da-her auch nicht zu dieser Declination gerechnet wer-den können, sondern der vierten folgen müssen. AerJunge kann am wenigsten hierher gezogen werden,weil es ursprünglich das Adjectivum ist.

H. 202. 2. Einige wenige andere, welche die- Fort-ses e im Nominativ nicht angenommen haben, fttzung.Diese sind nur Schreck und Schmerz, wenn mansie verkürzt für Schrecken und Schmerzen ge-braucht, der Buchstab, von welchem der vollstän-dige Nominativ der Buchstaben langst veraltetist, und welches von vielen auch nach der viertenDeclination gebogen wird, und das Herz, das ei-nige Neurrum dieser Declination, und zugleich daseinige, welches die Ableitungssylbe en im Nomi-native nie gehabt hat, und dieselbe doch in den übri-gen Endungen annimmt. Als ein Neutrum machtes auch den Accusativ dem Nominative gleich, da-her derselbe nicht Herzen, sondern Herz lautet.

Manche