5. Von der Declination. §. 211. 459
lVillkühr, xl. Zahl. Zucht, imZ.tant.
inulit. ^. . ^ . ,
Wuth, ll.Z. ^^c. Zrv.etracht,
^ ^ NU!^. t-NIt.
tsnt. Zier. b
Bey manchen dieser Wörter, welche nur imSingular allein üblich sind, ist es ungewiß, ob siezu dieser »der der folgenden Declination gerechnetwerden müssen, welche Ungewißheit indessen hiervon keinen Folgen ist. Diejenigen OberdeutschenMundarten, welche so vielen weiblichen Wörtern imSingular das c am Ende entziehen, müssen ihnensolches im Plural wieder geben, und sie folglich nachdieser Form dccliniren. Dergleichen sind z.B.Aci)S, A!p, ein hoher Berg, Au, Bas, Ei-dechs, Fuhr u. s. f. für Achse, Alpe, Aue, Ba-se, Eidechse, Fuhre.
2. Abgeleitete mit Endsylben.
a) Einige auf ach: Heurarh, Heimath,Zicrath, bey einigen auch der Zierath.
b) 'Alle auf ey: Arzeney, Fischcrcy,Diebcrey, Gasiercy, Aindcrey, Lttancy,Tändelcy u. s. f.
c) Alle auf heit: Begebenheit, Bos-heit, Gelegenheit u. f. f.
d) Alle auf inn: Bäuerinn, Diebinn,Äbtissinn, Röniginn, Gattinn, Hündinn,und so ferner. ,
e) Alle auf keit: Billigkeit, Seligkeit,Fröhlichkeit, Herrlichkeit, Trunkenheit u.s.f.
f) Einige auf sal: Drangsal und Trüb-sal. Wer ihren Plural Drangsale, Trübsalemacht, behandelt diese Wörter als sächlich, inwelchem Geschlechte sie doch im Singular nichtleicht vorkommen.
g) Alle