5. Voll der Declination. §. 22z. 49z
Dendrit, Despot, Eremit, Favorit, Herma-phrodit, Iacobir, Idiot, Jesuit, Inqnisir,Israelir, Römer, Levit, Magnat, Magner,(oft auch es, e, i.) Malachit, Minorit, Patriot,Pilot, planer, Poer, Prophet, proselyt, Ge-lenit, Sudstimr, Zelor. 2. Einige Volks- undOrdensnahmen hängen noch ein er an, so wie dieLateiner inLgmgr-it-gnux, (^oni^minovol. ir-unuxu. s. f. gleichfalls zwey Ableitungssylben mir einan.der verbinden: Ephraemirer, besser Ephracmir,Samariter, Johammer, Carmcliter, Iesuacer,ein ehemahliger Orden im sechzehnten Jahrhundert.Allein, wo dergleichen nicht bereits allgemein ein-geführet ist, da ist es nicht nachzuahmen. Daheesagt man besser Jesuit, Carmelit u. s. f. als Iessuicer, Larmelirer»
etum, S. stum.
ig, weibliche Endung der Einheit.
1. Ehedem in ey, (en, VII.) Abtey, Capsl--laney, Cantorey, Copey, (jetzt Copie,) Lacto-rey, Litaney, Melodcy, (jetzt Melodie,) poli-zey, Saldey, (8slvi^) Sarurey, Gacrisrey, Ty-ranney. In den spatern Zeiten ward dafür
2. ie üblich (VII.), wo doch diese Endsylbebald zweysylbig, bald einsylbig lautet.
a. Zweysylbig in den unmittelbar aus demLateinischen entlehnten Wörtern, wo der Ton aufder vorhergehenden Sylbe ruhet. Arie,- Arterie,Bestie, Cafsie, Familie, Furie, Grazie, Glo-rie, Historie, Injurie, Zxomödie, (!)rarorie,Terzie, Tragödie»
b. Einsylbig und betont, vermuthlich zu-nächst aus dem Französischen. Im Plural lautet ie»zweysylbig. Academie oder Akademie, Amne-stie,