Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
523
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5. Von der Declination. §.2z6.2z/. 52z

gar der fremden Biegungssylbe des Singulars Deut-sche Biegungssylben des Plurals anhänget.

§. 2z6. Nachdem dieses voraus gefetzet worden, CrstcDeclKkann nunmehr die Deutsche Declination ohne Arti- n>'tion derkel sowohl der Deutschen eigenen Nahmen, als so!-cher fremde«? gezeiget werden, welche sich nach dem Nahmen,vorigen auf Deutsche Art biegen lassen. Es geschie-het solches vornehmlich auf vierfache Art:

Erste Art.

Singular. Plural.

Nomin. Nomin. e.

Genit. s. Genit. c.

Dat. en. Dat. en.

Accuf. en. Accuf. e.

§. 2z?. Diese ist für Perfonennahmen die all- Fort-'gemeinste und vollständigste, nur dasi der Dativ und sttzvng,Accusativ in sehr vielen Fällen einen niedrigen undgeringschähigenNebenbegriff haben, daher man als-dann die vierte Art vorziehet, und das fehlende Ca-sus-Zeichen durch den Artikel ersetzet: sags Jose-phen, er rief Josephen, edler dem Joseph, den'Joseph. Die Ursache dieses niedrigen Nebenbe-grisses wird in dem folgenden §. 24z vorkommen.Indessen können nach dieser Art alle einheimischeund fremde, männliche lind weibliche Personennah-men gebeuget werden, wenn sie sich nur nicht auf ein0, s, scL) und ; und auf die tonlosen Sylben cl, al,en, ar, or und ur endigen, obgleich viele davon lie-ber auf eine der folgenden Arten gebeuget werden:Menke, Menkes oder Menke's, Menken, wel-ches doch, wie alle männliche auf c, lieber nach derdritten gehet; Iehova , Jehovas, Iehoven, auchbesser nqch der dritten; Abraham, Mrah.nns,

Adraha-