6o6 i.TH. 2.Mschn. 5. Kap.
Declination solcher Substan- Unterschied solcher Substau-
tk".>, Z.Z2?.Z28. tive von den Abstractisp
Das ?i^ntrum als ein Sud- §. zzo.stantiv, Z.Z2Y.
I. Allgemeine Betrachtung des Adjectives»§. 286.
Erklärung ^in selbständiges Ding ist uns besonders um desdcsAdjecti- Mannigfaltigen willen merkwürdig, welcheswir an ihm bemerken. Dieses Mannigfaltige istvon gedoppelter Art; cS ist entweder an dem Dingeselbst befindlich, oder es ist außer demselben vorhan-den, folglich ein zufälliger Umstand, in welchem sichdas Ding diesen Augenblick befinden kann, und dennächstfolgenden wieder nicht. Wenn ich z. B. sage,der D»n>m ist grün, so ist dieses grün etwas,welches an dem Baume selbst befindlich ist; sage ichaber, der ^ ogcl styc hier, so drückt das hier einenäußer dein Vogel befindlichen Uni stand des OrteSaus. Dieses Mannigfaltige, welches an dem Din-ge selbst vorhanden ist, wollen wir eine Deschaf-»fenhcit, das aber, was außer demselben zu dessenBestimmung dienet, einen Umstand nennen.
Es kommt nunmehr ferner darauf an, wie wiruns jede dieser beyden Bestimmungen, in Ansehungdes selbständigen Dinges, vorstellen, oder vielmehr,wie sich die ersten Spracherfinder dieselben vorgestel»let haben. Wird jede dieser Bestimmungen fürsich allein gedacht, so heißt der Ausdruck dersel-ben im ersten Falle das Beschaffenheitswort,und im zweyten das Umstandswort, beyde zu-sammen aber werden Adverbia genannt. Denkeich mir sie aber in Verbindung mit dem selbständi-gen Dl-'.ge oder demstlber: einverleibt und beygelegt,so wiro oie Beschaffenheit zur Eigenschaft, das
Beschaff