Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
670
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> 670 i.TH. 2.Abschn. 6. Kap.

Von dem welcher, z. Z75. 6. Fragende Pronomina,

Vondcr,^3?^'. Z. 381-3^4.

Von wer, §. 377. Ihre Erklliruna, §. 351.

Von was, Z. Z?8. Don dem wer, § 382.

Von den, relativen so, §.Z7y. Von welcher, g. 3zz.

Von dem wo, Z. 380. Von was, Z. 334.

§. ZZi.

SrMrung 6?^,aS Adjectivum, bestimmte die Eigenschaften desderselben, Substantives, der Artikel und das Zahlwort

aber die Zufalligen Umstände der Selbständigkeitund des Umfanges. Allein damit find noch nichtalle mögliche Bestimmungen des Substantives er-schöpfet, sondern es sind noch mancherley zufälligeUmstände der Person, des Besitzes, des O'-teS u.f.f.übrig, welche sehr oft noch bestimmt werden müssen,wenn die Rede die gehörige Deutlichkeit erhaltensoll, und mit einem Worte bestimmet werden muf-fen, wenn sie nicht schleppend und weitschweifig wer-den soll. Die Wörter, welche diese veränderlichenBestimmungen ausdrucken, nennet man von Altersher Pronomina, und im Deutschen nach einerbuchstäblichen Übersetzung Fürwörter, und erkläretsie nach Maßgebung dieser Nahmen durch Wörter,welche für und an Statt der Substantive stehen, undderen Stelle vertreten.

Es ist eben nicht viel Scharfsinn nothwendig,das Fehlerhafte sowohl in dieser Benennung, alsauch in der darauf gebaueten Erklärung, zu bemer-ken. Freylich wird bey ich, du, er u. s. f. dasSubstantivum gern weggelassen, weil es als bekanntvoraus gefetzt werden kann; allein das geschiehetnicht immer, weil man auch sagt, ich, Aönig, duDccriegcr. Bey den übrigen Pronominibus istdiese Vertretung noch zufälliger, und findet über.Haupt bey allen nicht mehr Statt, als bey allen übri-gen