Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
728
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728 i. Th. 2.Mschn. 7. Kap,

z. Noch häufiger an dem Vocal und End-Con-sonanten zugleich, sowohl Activa und Facritiva vonNeurriS als Iterativa Zu Hilden :

Asen ol'l" ess.'n und aize».ZzäKen und backc».Z?cisj'cn sät. und beilzen

' ^

Derhen und bitten.Biege» und bücken.Blicken »eut. und blcke»,

blicken Wissen, die Zähne

bleken.Bische» und brocken.Dachen und decken.Fehle» und falle»,Hangen und henke».Lüge» »iuc. und längne».

Ließen in gsniesien und nu-

y:it, nüyenAeichen und recken.Reiss-n, rciycn und riycn.Sc!>rvcbcn und schweiffcn.Schwingen und schwenken.Stehen und stellen.Streiche» und sieecke».Tauchen und ducke»."Machen neut. und wecke»

fzÄtt.

Ziehen, zeche» und zucken.Zwagrn, zwacken und zwi-cken.

4, Oft aber ai'ch an dem ersten Consonanten,welche Veränderung denn gleichfalls das ihrige zurandern Bestimmung des Grundbegriffes beyträgt:qeh?tt, Neutr. und jagen, tgctit. schnell gehen ma-chen; rvegen in bewegen, fegen und fachen,fackcli:, dicken und picken, saugen und ziehen,balzen u>?d pfalzen, blähen und playen für prah-len, brudeln und sprudeln.

In allen dissen und den vorigen Fällen liegt derGrund des Nebenbegriffes in dem Hörbaren unddem Unterschiede desselben, welchen der gedehnteoder geschärfte, der tiefere oder höhere Vocal, unddie schwächere oder größere Härte des Hülsslautes,und oft alle diese Mittel zugleich ausdrucken. Daalles dieses nur aus sehr dunkele Empfindungen be-nchete, so lassen sich davon keine Regeln geben; ebendarum lässet sich auch diese Art der Ableitung nichtmshr zur Bildung neuer Wörter gebrauchen, weileine ausgebildete SchriMrache sich nicht mehr nach

dunkeln