Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
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i.TH. 2. Abschn. 7-Kap.

M-en, vermuthlich auch eine Verstärkung derBedeutung: malmen von mahlen, fchaimenvon schalen, stürmen von frören u. s. f.

N-cn. 1. Faetitiva auö Nsutris, vielleichtauch ausAdvcrbiis zu bilden: offnen von dem al-ten offen, offen stehen, oder auch von dein Adver-bio offen, gähnen, besten Stammwort noch indem Islandischen !:'!, und Latein, lila-re übrig ist,ermähnen von dem alten wahen, sich erinnern,entfernen von fern, warnen von dem alten wah-ren, sehen, eigentlich sehen machen, das alte feste-nen, befestigen, von festen. So auch bewaff-nen, lehnen, eignen, zeichnen, ordnen, dehsnen u. s. f. 2. Eine Intension: mahnen vondem alten mähen, bewegen, reden, wohnen, dasalte bibenen von beben, belehnen von beleihen,regnen von regen, läugnen von laugen, L.ügen-erüugnen von dem alcen eräugen, sichtbar wer-den, staunen von stehen und so ferner, derenStammwörter großen Theils verloren gegangensind, zum Beweise, daß diese Ableitungsforinsehr alt ist. Auch diejenigen scheinen hierher zugehören, deren Wurzellaut schon ein n hat, welchesum des Nachdruckes willen nur verdoppelt wor-den, indem die Verdoppelung des End-Consonan-ten eine der ältesten intensiven Ableitungsarten ist:können, nennen, brennen, flennen, rennen,rinnen, spannen, trennen, gewinnen u.s.f.

Diejenigen, welche unmittelbar von Substanti-viS oder Adverbiis aufn herstammen, gehören wie-derum nicht hierher, wie sich erkühnen, bahnen,ba,u',en von ^ann, begegnen von gegen, grü-nen V0!? grün, harnen, körnen, kernen, Zwir-nen, zäuuen, trocknen u. s. f.

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