Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
744
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744 >TH. 2.Abschn. 7. Kap.-

s-en, der vorige AbleitungSlaur nur nach einerfeinern Mundart, eine Verstärkung oder Wieder-holung Zu bezeichnen: quackfcn von quacken,schiuci'seii von schlugen, das veraltete dinfen vondehnen, daher gedunsen und Dunst, humm-sen, jninnlsen von ju-ninen, raiffen von rajfen,drucken von drucken, llsgfen in belugfcn, abslugfen von den: noch Oberdeutschen lugen, sehen,bammsen, waitunjen, das alte reichfen für rei-chen, regiereu u. f. f. Siehe auch zen.

s- el - N, ein zusammen gefetzterAbleituugslaut,welcher die Verstärkuug mit der Wiederholungoder auch die Wiederhohlung mit der.Verkleinerungverbindet: drcchj'eln von drehen, blindftln,wii:se>n von weinen. In einigen Gegenden aucheine Ähnlichkeit: füchfeln, dyckseln, nach demFuchse oder Bocke riechen.

t-en, eine Verstärkung, stärker als d. Dergedehnte Ton des Wurzelwortes gehet alsbanu gernin den geschärften, lind die weichen Hauptlaute indie härtern über; lauter hörbare Nachahmungender Intension: schlachten von schlagen; das altebesichten von besehen, daher das Irerattvum be-sichtigen, oft und scharf besehe»; fürchten vonfahren in befahren' flüchten von fliehen; sechsten von fegen in feiner ältesten und weitesten, mitwegen in bewegen verwandten Bedeutung; dasalte begichren, bekennen, von Iahen, jähen, sa-gen, daher Deicht; ein anderes veraltetes gichs-rcn, oft und stark gehen, laufen, von gehen, dahernoch Glcdr, ein Gang, im Bergbaue; trachtenvon tr 'igen; bluten von blühen; arten, pflügen,von arcn, ärcn, insre; warten von waren, se-hen,