Voi! dem Verbo. §.425. 81!
Gebiethen, wie Blechen.
Geniegcn: (poct. geneussest, geneusit;) Jmp. genoß,Conj. gcnöss>>; Partie, genossen; (Impcrat. voct. geneust.)
Gieren: (poct. g-usscst, g-ußr,) Jmp. goß, Conj. gösse;Partie, gegossen; (Impcrat. poet. gen??.)
^(I-Iuiünett: Jmp. glomm, (in Schwaben glam,) Conj.glömme; Partie, geglomnicu. Noch hänsigcr regulär.
Kiiebcn, spülten, ein im Hochdeutscheu ungewöhnlichesWort: Jmp. klob, Conj. riebe; Partie, gerieten.'
Klimmen, nur noch in der dichterischen Schreibart fürklettern: Jmp. klomm, (in Schwaben klcim,) Conj. klömme;Partie, geklommen. Gleichfalls am häufigsten regulär.
Kriechen: (pvet. kreuchst, kreuchr;) Jmp. kroch, Conj.krö'che; Partie, gekrochen; (Impcrat. poct. kreuch.)
Küren, S. «Lrrüren.
^ügen: (poct. leugst, lougr;) Jmp. log, Conj. löge;Partie, gelogen; (Jmp. poct. leug.)
Riechen: (poct. reuchsc, reuchr;) Jmp. roch, Conj. rö-che; Partie, gerochen; ( Impcrat. poet. reuch.)
Schieben: Jmp. schob, Conj. schöbe; Partie, geschoben.
Schießen: ( poet. schenssest, scheußt;) Jmp. schoß, Conj.schösse; Partie, geschossen; s Impcrat. poet. scheust.) Diepoetischen Formen werden um der Zweydeutigkeit willen seltenmehr gebraucht.
Schliefen, ein im Hochdeutschen ungewöhnliches Wort,welches allenfalls noch bey den Dichtern vorkommt: Jmp. schloff,Conj. schlöffe; Partie, geschlossn».
Schließen: (poct. schlcussest, schleußt;) Jmp. schloß,Conj. schlösse; (Jmpcr. poet. schleuß.)
Schnieben: Jmp. schnob, Conj. schnöbe; Partie, ge-schnoben. Schnauben gehet regelmäßig.
Sieden: Jmp. sorc, Conj. söcce; Partie, gesotten. Wär-mn in der höhern Schreibart nicht auch seudst, scudr, scud?Die Mundart, ans welcher jene ähnlichen entlehnet sind, hatauch dieses.
* Sprießen: (poet. sprenssest, spreußc;) Jmp. sproß,Conj. sprösse; Partie, gesprossen; (Impcrat. pvet. spreuß.)Auch schon häusig regulär.
Suebi"': Jmp. stob, Conj. stöbe; Partie, gestoben.Stäuben, das Activum, gehet regulär.
^Trie-