Vorrede.
Klotzens Freund gewesen zu seyn, und mitihm einen Briefwechsel unterhalten zu haben.
Diejenigen weitigen unbesonnenen Leute,die sich nach dem Tode dieses Mannes haben un-terstehen wollen (denn sie waren zu unbedeu-tend , Aufsehen wirklich zu erregen) habenfreylich in dieser Sammlung keinen Platz findenkönnen. Sie sind mit öffentlicherSchande und derVerachtung aller Rechtschaffenen zu sehr gebrant-markt worden. Und Leute die schon mehr alseinmal am Pranger gestanden, dürfen nichtunter ehrliche Gesellschaft sich mischen.
Dem Verfasser des gelehrten Artikels inden Hamburger Zeitungen Nro. 92. möchtenwir zwar hier einige triftige Wahrheiten insOhr sagen, allein da wir noch nicht wissen, obdieser Mann, mehr aus Schwachheit des Ver-standes, als aus Bosheit des Herzens KlotzensAsche verunehrt habe ; so wollen wir nocheinige Zeit damit anstehen. Aber, der alleinAnschein nach, junge, unbartige Knabe, deres sich hat einfallen lassen, in den B * * *Nachrichten von gelehrten Sachen, bey derBeurtheilung der Zeibichischen Schrift von derAbbildung des Todes, einen hämischen Aus-fall auf den Herrn Klotz M thun, und der,seiner Unwissenheit nach Zu urtheilen, nichtsanders als ein Currentaner oder Kinderlehrerin einer Winkelschule seyn kann, dieser mages uns nicht übel nehmen, oder, wenn es ihmso gefallt, mag er es uns übel nehmen, daß
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