Auerst, mein theuerster Freund? muß dem Befehlc^) le Ihrer Gemahlinn gehorcht werden! Ich wer-de mich Ihnen sehr genau bekannt machen , intus c-in cute würde ich sagen, wenn meine Schilderungnicht einer liebenswürdigen Frau hauptsachlich gewid-met wäre, der mit der gelehrten Sprache sehr weniggedienet ist. Mein Gemälde sott mit aller Unvarthen-lichkeit vollendet werden! ich habe Selbsterkenntnißgenug, meine Mangel nicht zu verbergen; abcrauchEigenliebe genug, das wenige Gute nicht zu verken-nen , daö etwan in mir seyn dürfte. Vielleicht aberdürfte ich dennoch zu bescheiden, vielleicht auch zueigenliebvoll von mir urtheilen, und im Guten oderArgen überladen. Eine Person soll mir also in dieFeder sagen, was ich Ihnen zu schreiben habe, einePerson, die mich durch fünf Fohre von allen Seitenzu beobachten Gelegenheit gehabt, und von der iches zu erbitten hoffe, daß sie heute gegen mich weni-ger nachsehend sey. Ich schreibe nun nieder, wasmir Theresia vorsagt.
„ Mein Mann ist in der That von den Mannern,„ deren Gestalt unserm GeschmackeEhre macht.Wenn„ man ihn schön findet; so bin ich immer versucht„ eine Verbeugung zu machen, we l das Lob, so man„ ihm ertheilt, meiner Wah! schmeichelt, In seinem» 36 Jahre mit der blühenden ?arbe eines Hüna,?„ lings, und einer Bildung, die ihn jünger l 'gt,unvB 2 „ den