Mehrteiliges Werk 
Briefe Deutscher Gelehrten an den Herrn Geheimen Rath Klotz / Herausgegeben von J. J. A. v. Hagen, Lieut. des Königl. Preuß. Reg. von Anh. Bernburg
Seite
57
Einzelbild herunterladen
 

^ ^

sot >n der L.'omödiel.esI'nilosoxnss.indcrdcrEn-cyclopedisten gespottet wird ? wie viel mögen es versieghen, wenn Crispin auf allen Vieren gekrochen kommt,um des Rousseau Menschen in seinem Buche turI'ine-Z2lit6 6ss Kommes zu spotten? Inzwischen hatsie niemand darüber getadelt. Ich weiß, daß Ex»empel nichts beweisenaber nach dem Begriffe undder Absicht der Comödiekann ich mir nicht vorstellen,daß die Gelehrten nicht ein Gegenstand des Lächerli-chen werden können, gcsehc auch, daß stellenweisenicht von ollen verstanden wird: überhaupt sind ja dieZuschauer so untermengt, daß keine Comödie in derWelt aufgeführet werden wird, die keine Stellen ent-halten sollte, die allen deutlich Ware. Aber ich mußfürs s) fragen untereßiret denn der Gegenstand, denich gewahlet habe, blos die Gelehrten? ich glaube,am allerwenigsten. Geschmack soll jeder haben, werein Glied von der feinern Welt seyn will: schlimmgenug, wenn eS OfficicrS, Kaufleute, Frauenzimmergiebt, noch schlimmer, wenn eS Gelehrte giebt, diesich nicht ein wenig darum bekümmert haben. Dadieß ein Mittel ist, den Verstand und daß Herz zubilden'.verstehen sie die kleinen Anspielungen nicht, somüssen sie sich dieselben erklären lassen, oder sich blosan die komischen Tarrikaturen halten ,die ihnen ver-ständlich sind: doch es laßt sich darüber weit bessermündlich reven.

Um den Verdacht zu vermeiden, daß ich Klop-stoFel! dadurch selbst lacherlich mache, so habe ichein paarmal ihn, alle Mißdeutung zu vermeiden,auS5drücklich genanntich konnte aber die elenden Nach'D 5 ahmer