^ie erhalten hierdurch, theuerster Freund, die
^-^ neue Ausgabe des dritten Theils meines Bey»trage zum Theater: ich habe die darinnen befindli;chen Stücke so gut, als möglich, gebessert, vielleichtverschlimmert: denn oft bleiben die ersten Lesarten diebesten. Bermuthlich haben Sie bereits die Recensio-nen Ihres Buchs über geschnittene Steine, und überdie Meuselsche Uebersetzung derTaylusischen Abhandslungenm meiner Bibliothek gelesen: wie sehr wünscheich, daß Sie damit zufrieden seyn mögen? ein aufrich-tiges ^00 ohne Schmeicheley, und eine offenherzigeErklärung kleiner Bedenklichkeiten ohne Bitterkeit,deren Auflösung Ihnen vielleicht nicht schwer wer»den kann, kann Ihnen nicht mißfallen. Ihre Fehdemit Leßingen thut mir weh. Schöne Geister solltedas Band der Eintracht und Liebe verbinden, und«ra n hat jemals die Wahrheit bey dieser Art zukämpfen gewonnen? beyde Theile reiben sich auf,und am Ende geht eS wie im letzten Kriege.
Den Tadel, mit dem Sie mich, liebster Freund,in Ansehung deö sten Theiles meiner komischenOpernbedrohen, laste ich mir gern gefallen: ich weiß, wasman daran tadeln kann, und wenn der Recensent sieaus dem Gesichtspunkte angesehen, mit der ich sieselbst im letzten Theile meiner Vorrede betrachtet habe,s0 wird er auch meine Entschuldigung dabey finden.
Doch