Doch eine Kleinigkeit, die ich gerne den Künstlich»tern Preiß gebe. Leben Sie wohl, und lieben Sieferner ic.
L?ch danke Ihnen, theuerster Freund, für das an«genehme Geschenke der beyden letzten Stücke derBibliothek aufö verbindlichste. Die Geschwindigkeitund Leichtigkeit, mit der Sie bey Ihren so vielen an«dem Geschäften fortarbeiten, ist unbegreiflich, ^hrenMuth bey den Angriffen zur Rechten und Linken wür-de ich noch mehr bewundern, wenn ich nicht an dieFabel von der Henne und der Ente dachte. Ichschicke Ihnen Hrn. Raspens Schrift mit, die blosmeine Antwort verzögert: noch kann ich Ihnen be-theuren, daß ich sie nicht gelesen habe. Beym er-sten Empfange hatte mir sie unser Professor Oesermitgenommen, verlegt oder vertragen, (denn er wußteselber nicht, wo er sie hingethan,) und nur ißt erhalteich sie erst wieder. Das thut mir leid, daß Ihnender Aufsaß über denTasanovischen Sardonych mißge«fallen hat: darzu, glaube ich, kennen Sie mich zugut, ale daß Sie den Verdacht einer Beleidigung dieß«falls auf mich werfen könnten. Da ich selbst keingrosser Kenner von geschnittenen Steinen bin, sobrauchte ich die Behutsamkeit, ihn zuvor einem Ihrerschaßbarsten Freunde zur Durchsicht zu schicken, undda er keine Bedenklichkeit weder in Absicht auf die
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