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nies jedes sanfte Gefühl der Zärtlichkeit vereinigen,welches denjenigen ungemein rühren muß, der denstolzen Namen Ihres Freundes unter seine rühmlich-sten Vorzüge rechnet.
Nun auf den Brief. Herrn Riedels Theorieist vortrefflich, und ich bin begierig den zweyten Theilzu sehen, welcher nach meiner Einsicht neue,aber schwerzu bearbeitende Gegenstande enthalten, und überBaUMgartens Horizont noch weiter hinaus seynwird, als der erste. Der Englander hat ihm mehrauf die Bahn geholfen, als der Deutsche. Wo lebtdenn dieser tiefe Denker, und was hat er für einenCharakter? ich bin ihm meinen Dank noch schuldig.Es ist schon ein Antrieb für mich, daß er unter IhreFreunde gehört, welchem glanzenden Kreise ich michnach und nach zu nahern gedenke.
Sie find sehr glücklich, daß der Umgang einesGlelMs, dieses Originalgcists,auf dem das Feuerdes TyrtauS und die Anmuth des AnakreonS jwi.sachruht, Ihre geschäftigen Stunden bisweilen erheitert«Dort wünschte ich wenigstens den längsten Wintersabend zu horchen.
Die Anstalten in der Realschule in Breßla» sindmir genugsam bekannt. Alle Welt ist der Meynung,daß nur Geistliche Schulen einrichten und regierenkönnen. Als der v. Burg gestorben war, ließ derMagistrat in Breßlau einen Geistlichen aus Züllichau,mit grossen Ehrenbezeugungen holen; mich deucht, erheißt Steinbart, die Realschule einzurichten; dieserr'-hmte sich, er wollte die verfallenen Gymnasia wiederaufrichten, wie mir der Rettor Arlet zu Elisabeth3 3 erzählt