Ton der Nacur unS auSden Alten lehren wird; nach--'dem wir so lange durch die damrigen Felder der Kri--cik gewandelt, und die Sonne nur durch StaubwoKken gesehen. Gönnen Sie mir ferner das Glück,Sie, theuerster Herr Geheimderctth, auö meinerniedrigen Sphäre bisweilen mit meinen Einsallen zuunterhalten, oder belehrenden Unterricht einzuholen,das wird die größte Belohnung seyn, für den, dermit größter Hochachtung Zeitlebens verharret ?c.
Jauer den 26. Der. 1767.
HAermuthlich wundern Sie sich, daß ich Ihren aufalle Weise schaßbaren Brief so lange unbeanttwortet gelassen; aber ich wollteerst die neue Biblio»thek und das Stück von den ^.Äis littsr. erwarten,worin das Buch recensirt ist. Ob ich gleich wie einMädchen auf einen modischen Puß lauerte, so sindsie doch noch nicht ankommen ; so langsam gcht dieFahrt des faulen Buchhändlers nach meiner Insel..Wir müssen wider Willen in Rousseaus glücklichenStand der Natur hinabfallen, so sehr wir wünschenunglücklich zu seyn. Aber diese unwirksame Pause istmir schmerzlich, da sie in einigen Stücken der Halii-schen Zeitungen meiner mit so vieler unverdientenAchtung gedacht haben. Ich sehe in der That, daßIhr Herz so edel und wohlthatig ist , daß Ihnen da,?Verhältniß ihrer Freude nicht gleichgülig ist; unddaß Sie mit der wunderbaren Wirksamkeit des Ge?
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