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g!c hinauszulehnen, hält noch weniger Stich. Geßxnel' und Lvi^e haben das vorher gethan,' und dasmußte einem jeden einsallen , daß man die Phil l giephilosophisch behandeln könnte. Ich bin überzeugt,daß in der Erfindungskunst Fehler vorkommen, undich habe sie besonders in den Begriffen von der ho-hem Meßkunst selbst gefunden, die zu meiner Zelt inHalle nicht gelesen wurde; die ich aber hernach durch-eigenen Fleiß, ohne mündlichen Unterricht vor michstudiert habe. Ueberhaupt bin ich in vielen Begriffenund Einthcilungen ganz von BüUMgiN'teN abgegan«gen, wie der Augenschein offenbar zeigt. Abbt warvon seinem Lehrer so sehr begeistert, daß er in jederÄhnlichkeit ein Ccnto von ihm fand. Man weiß
wohl, daß Baumgarten den Voßius und Geßner
auch gebraucht hat, ohne sie allemal zu nennen. Siesind so gütig und vergeben mir diese Ausschweifung,die ich zu meiner Rechtfertigung einigermassen nöthigfand.
Ich versichere nochmals, wenn ich mich über ir»gcnd ein Glück in meinem Leben gefreut habe, so istes über den Zufall, der mir die schätzbaceEhre Ihrernähern Bekanntschaft zuwege gebracht hat; und ichweiß ctt meinem Dämon Dank, daß er die Idee anSie zu schreiben, bey Lesung der vortrefflichenGeschichtre des Geschmacks aus Münzen so hurtig in meineEinbildungskraft hineinschob. Mit welchem Versgnügen würde ich vor dem Lehrstuhl deö Mannesstßen, „ der das Mark der lateinischen Denkart und„ Sprache in sich gesogen, „ un') nn^ m'ßte ich ondem lernen, der den wahren Geschmack, un^ den2 s Ton