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Hannover den 2 7. Febr. 17 69.
L^hc liebenswürdiger Brief, dtr in Halberstadt an-kam, als ich schon weggereiset war, wurde mirvon GleltN nach Zelle nachgeschickt. Wie sehr, meinLiebster, freute ich mich darüber, noch von Ihnengeliebt zu werden! Der Tag, an dem Sie, ein zwey-ter Anakreon, sich in meinem Gartchen mit Rosenbekränzten, soll mit vielen andern Tagen mir unver»geßlich seyn. Welch ein Glück, daß ich so nahe inIhrer Nachbarschaft bin! Sehr leicht können wir unsauf halbem Wege zu einem Feste der Freude versamm-ln. Jetzt aber, jetzt entferne ich mich immer vonIhnen; doch nur auf kurze Zeit.
Morgen in aller Früh scße ich, der bösen Fahrö-zeit zum Troß, mich in den Wagen, um meine Reisenach Düsseldorf fortzusetzen. Aon dort aus schreibeich Ihnen einen langen Brief: jetzt kann ich nur zweyWorte Ihnen sagen'. Sie rathen leicht worüber, über-H^* seine Kriegölieder. Diese haben hier in Hanno-ver einen ganz entsetzlichen Larm gemacht, und R.alxiuz!ors csntÄbitur vrbs. Verschlungen hat das Publi-kum in wenigen Tagen alle Exemplare, die davon:m Buchladen waren: in allen Gesellschaften wurdevon den Kriegeliedern gesprochen, und fast überallfreute man sich, den Mann gedemüthigt zu sehen,der die Höhe des Winterkastens erreichen wollte, undctzt das Schicksal des Nebukadnezars erfahrt, von
dem