Mehrteiliges Werk 
Briefe Deutscher Gelehrten an den Herrn Geheimen Rath Klotz / Herausgegeben von J. J. A. v. Hagen, Lieut. des Königl. Preuß. Reg. von Anh. Bernburg
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Sem Llchtweht in seiner Kindheit einmal gesunszen hat:

Nebukadnezar sprach: daÄ ist die grosse Babel», Da kam der liebe Gott, und schlug ihm auf dc?

Schnabel.

Dem Himmel sey Dank, daß die Periode geendigtist; ich fürchtete, me heraus zu kommen.

An Feind W*** habe ich geschrieben; seingedruckter Brief an mich ist allerliebst!

Hier haben Sie ein kleines Gedicht auf eine hie»fsge Schauspielerinn, worinn kein einziger Amorvorkömmt. Ueberhaupt werde ich den Knaben baldabschaffen, damit er nicht bey mir zum Invalidenwird.

Leben Sie wohl, liebster Freund, ich umarme Sie«uf das zärtlichste, und bin in alle Ewigkeit ic.

Düsseldorf den 2z. Jun. 1769.

Langst schon hatte ich Ihnen, mein liebster Freund,^ einen kleinen Brief geschrieben; aber viele Wo?chen lang hat ein starkes Augenweh von allem Lesenund Schreiben mich abgehalten. Kaum war ich etwasbesser, so endigte ich ein Werkchen, das ich auf derReise angefangen hatte, und von dem Sie nächstenseinige Exemplare erhalten werden. Ganz ernsthastist es; so gar kommt ein wenig Philosophie darin vor.Wenn ich nur nicht von den Bänken der Philosophenin die Thaler der Amoretten zurückgewiesen werde?

Welch