Mehrteiliges Werk 
Briefe Deutscher Gelehrten an den Herrn Geheimen Rath Klotz / Herausgegeben von J. J. A. v. Hagen, Lieut. des Königl. Preuß. Reg. von Anh. Bernburg
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Morgenstunden verderben. Manner, welche doch sehrgut wissen, waS lsccatori in ihrer Landessprache be-deutet. Viel Reden macht auch mit ihnen den Leibmüde, und vielleicht könnte man auch in dieser Rück»ficht, solche Leute, Austtockner, heispn. Hch mußgleichwohl sehr säuberlich mit denselben umgehen, undlieber mir, als dem Ganzen schaden. Dann kommenmilde Ausheilungen dazwischen, welche ich vom hoch-seel. Churfürsten für procestantischeDürftige übernom-men, aber wenn ich nicht unbelohnt thun sollte,nicht für den ganzen Betrag übernehmen möchte,und langst abgegeben hatte, wenn nicht mit der völligenEinziehung gedrohet, und nach meinem Ableben ein»zuziehen versichert würde. Eine leichte Beschäftigungwenn ich bey dem großmüthigen Vertrauen des HoftSstehen bleibe und keine Rechnung ablegte! allein ichlasse über alles aber alles wollen Sie Nichtwissen.Spüren Sie nicht an meiner langen Erzählung, daßich ältere?Meiner Augen also zu schonen,, bin ichnoch darzu den würbigsten Männern in Mitten-berg, Hr. Boden und Schröcken Briefe schuldig;des lehtern christl. Kirchcngeschichce wünscht ich vonIhnen selbst beurtheilt. Ich nehme es als ein gutesKennzeichen an, daß er nicht eilen will. An denHr. Weiße habe ich zuweilen einen noch undeutlichernBrief als der gegenwärtige ist , da er mir so vie-les zu gute halt, abgehen lassen. Ich wollte einenihrer unwürdigen Gegner nicht sowohl kennen lernen,als erfahren, ob er nicht gestraft worden. DesHrn. *** Schrift habe ich hier nicht finden tonnen.