dasGuteu.Bäse;uerke,menuderh. 5»
lmvum die Gemüths, Ruhe mehr mrdiret, alsbefördert; das privativuin aber dieselbige vondenen wiedrigen Verdrießlichkeiten befreyet. Jawenn wie nichts mehr hätten, das wir denen, diediese unsere Meynung antasten wollen, entgegensetzten, wollen wir sie mit dem Tpicuro schamrot!)machen, der schon zu seiner Zeit aus eben diesen Ur-sachen die LVoUust beschrieben, daß sie nichts an-ders als ein Mangel des Schmeryens oderVerdrusses sey.
iz4- Was ferner das nothwendige Gutbetrift, so ist es offenbahr, daß die ganye vvelt,Freyheit, Reichthum, Ehre und das äecoruinfür besser halt, als Gesundheit, Weisheit undTugend; Ja daß auch unter diesen das Geld, obes schon ein sehr enlfernetes Mittel ist zum Guten >allen andern Dingen vorgezogen wird, und nachdem gemeinen Irrthum die Narren weise, die La-sterhaften tugendhaft, auch bey nahe die Kranchmgesund macht.
!z;. So bekümmert sich auch fast niemand umdas würckll'che Gut, weil man in lauter Bösensteckt und also taglich gewöhnet ist, aus zweyenUbe!n,wv nichtgar aus zweyerley Guten,das Ze-rmste zu wehlen.
i;6. Weil dannenhero der Mensch alle seinThun und Lassen darnach einrichten soll, wie erdas Gute erlangen und glückseelig leben möge;gleichwohl dieses ohne dem rechten Gebrauch derVernunft nichtzu wege bringen kan; als ist ein gc-Dwisset