5o Das i. H. von der Gelahrheit
jundheit Arrzeney? wie viel ^5eäici c>Mni-ren einem gesunden Menschen, er solle sich zuweileneinen Rausch trincken? Wie viele bilden sichein, das XVasier, das GOTT dem Menschenzum Tranck verordnet hat, sey ungesund, weil der >Wein dem schwachen Magen nöthig ist? Mit ei,nem Worte, unsereganyeRinderzucht taugtwegen dieses xr^ucZicii gantz und gar nichts, weilwir unsere Kinder von Jugend auf nicht andersals Patiencen auferziehen, und zu Mienren an >Leibe, Verstand und Willen fast durchgehendsdamit machen.
izz. Mit dem bono politivo gehen nochmehr Irrthümer vor, weil auch vielleicht viel Ge-lehrte selbst mich auslachen werden, daß ich dasdonnm pi-ivÄti vuin für die vortreflichste Areausgegeben. Alleine wenn man die oben an,geführte Exempel betrachten wird, wird mandiese meine Meinung nicht so belachens-würdighalten, zumahl weil wir schon oben erwehnet,daß der Mensch sehr vieler Dinge in dieser Welt Ientbehren tonne, und also die bona polirivAmehrentheils unter die nicht nothwendi-gen Güter gehören. Aus dieser Ursachen wil-len wird auch in der bürgerlichen Gesellschaft,z. E einer, der aus Rache einen andern umge-bracht, oder um reich zu werden gestohlen, scharf,fer gestraft, als der in mocieramine inculMs-cutelX einen excels begangen, oder aus Hungergestohlen. Zu geschweigen, daß das bonum po-,
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