das Gute». Böse zu erkennen überh. 49
chen Dinqen mit Versäumung der Erkäntniß seinselbst.
izo. Wir haben oben gesagt, daß die bißheri,gen Zintheilungen unterschiedene (Oracle des Gu-ten vorstellen würden; und also wollen wir nun»mehro kürtzlich anzeigen, welches unter denen biß,hero erzehlten Arten disalleredelstenseyn, nem-lich das ordentliche Gute, das Gute, das inBenchmung einer unangenehmen Sachebestehet (bonum priv3rivum>) das in Ansehendes menstl)lichen Wesens nothwendige Gute»das unmittelbahre Gute, und endlich daswürckliche Gute. Auf diese Arten muß einMensch hauptsächlich sein Absehen richten,und aufdieselbigen schickt sich auch fürnemlich unsere gege-bene Beschreibung des Guten.
izi. Wiewohl in gemeinen Ä.eben undWandel kehret man es durch einen übelen Ge-brauch gemeiniglich um. Denn weil dieMenschen mehrentheils, ja in Ansehen ihres Wil-lens , allesamt in einem ausserordentlichen undvererbten Zustande leben, als achten sie auch dasausserordentliche Gute viel Häher, als dasordentliche ; ja sie gebrauchen sich des außeror-dentlichen Guten auch m dem ordentli-chen Zustande zum vflern als einer R-chlscimuezu leben, da wir doch erwehnel haben, daß hierin-nen das außerordentliche Gute bvse sey.
iz!. Wir können hiervon tausend Exempelfür eines geben. Wie viele brauchen bey der Ge,
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