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Christian Thomasens Von Der Kunst Vernünftig und Tugendhaft zu lieben : Als dem eintzigen Mittel zu einem glückseeligen, galanten und vergnügten Leben zugelangen, Oder: Einleitung Der Sitten-Lehre ; Nebst einer Vorrede, In welcher unter andern der Verfertiger der curiösen Monatlichen Unterredungen freundlich erinnert und gebeten wird, von Sachen, die er nicht verstehet, nicht zu urtheilen, und den Autoren dermahleins in Ruhe zu lassen
Entstehung
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Glückseell'gkeit des Menschen. ;z

Elücksccligkeitwird auf zweyerley Art genommen,) vsr das edelste unter denen menschlichenGütern. »- 5- In diesem Verstände tan dieselbenicht in den Glücr's-Gütern bestehen. ».5. 6.Nicht in Reichthum und Ehre, weil diese nicht ii»unsererWillkühr stehen,».7. und derselben Be-sitzung niemand glücklich, noch der Mangel jemandunglücklich macht.». K. Dieser Lehrsatz wird über-all in prsxi negliZiret, 9. Und mit Worten undWerckenauch von denen Gelehrten selbst bcstritten.'». 10. Nicht in vielen Freunden, so ferne die-selben zum Glücks-Gütcrn gehören, weil ein weiserMann viel Feinde hat, und der viel Freunde hat,amelendestenist. ?- il.12. Nicht indcrFreyheit,iz. ob schon dieselbe ein unschätzbares Gut ist,».14- und ein Leibeigener denen Todten glcichgeachtctwird,« 15.16. auch ein auf ewig Gefangener todtist» 17. Nicht itt dem i)ecoro.^i8. Bey denen Gü-tern des Leides und der Seelen müssen wir zu-forderst die gemeinen Irrthümer meiden,». 19. alswenn das Leben und die Sinnligkeiten zur mensch-lichen Seele gehörcten, «> 20.2 l. oder der Leib derKercker dcsMenschen wäre. »-22.2 z. Das Lebendes Menschen ist der Grund der grössesten Glück-seligkeit, und bestehet aus vier Stücken, ».24, de-ren keines ohne das andere seyn kan,,-?. 25. (i)DieGantzheit der Theile des menschlichen Leibes (2 WieBewegung des Geblüts. - 26. s)) Die Bewegungder Senn-Adern.«- 27. Die Bewegung des Geblütsund der nerven sind mit einander verknüpft, «.28.und von der sirerining dieser beyder äer-enäiret auchdie -Kerirung der Gedancken und Vernunft. ^ 29.(4) Die Bewegung der Gedancken. Ohne diese istder Mensch kein Mensch mehr ».zo. BeantwortungD z derer