( 2?2 )
„der Grundworts und dein Zwecke des Apostels zuwider„laufe. Das Grundwort -^-v^z^s «vÄs>Ä7»s stellet uns„eine ganz andere Person dar, als diejenige ist, welche„in der Uebersetzung untergeschoben wird ( i). Was es„eigentlich bedeute, muß aus dem Gebrauche der Schrei-ber des Neuen Testaments bestimmt werden, da es noch„zwcymal in ganz parallelen Stellen vorkommt. Nam-„lich allerwarts bedeutet es einen Menschen, der seinen„sinnlichen Neigungen und Affecten, besonders der Jank-„sucht, folgt. Der Apostel Zacobus sagt (2): Habt„ihr birrern Neid und Zank im Herzen, so rühmr„euch nicht. Dies ist nicht die Weisheit, die„von oben kommt, sondern sie ist irdisch (e-Zt^x-cs),„boehafr (^v^x-?), ja teuflisch (A-^^^s).„Eben so schreibt der Apostel Judas (,z): Die nach„ihren gottlosen L.üsien roandcln, sind solche, die„sich absondern, boshafte Leuce ( ^^--t), die„den Geist nicht haben. Also stellet das Grundwort„einen Menschen vor, der bittern Neid und Zank im Her-ren hat, nach seinen bösen Lüsten wandelt, sich von au-„dern absondert, irdisch gesmnet ist, und voller teuflischer
„Bosheit
(1) Das Wort -^^-?-vc ist bey guten Griechischen Schreibernnicht gar gebräuchlich, sondern scheint nach aller Vermuthungaus der Hebräischen Bedeutung des Wortes ^exlieten, ani-inü, gemacht zu seyu, so feru es zum öfter» für sinnlich!Neigungen, Begierden und Affecten genommen wird. Esist also der Wahrheit naher, wenn es einige Abersetzen: derthierische Mensch, snimalls uomo.
(2) ^sacodi III, IZ. iq. 15.(z) luäus ^. iL. 19-