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«Lehrlinge ans der Schule des heiligen Geistes so roh,z,unwissend, einfältig und dumm in die A. B. C. Schule5,kommen, daß ihnen auch nicht die geringste Spur des„Erlernelen zurückgeblieben wäre? Es ist also aus der„Natur der Menschen in der Kindheit, und aus dem,„was Kinder nachmals von sich blicken lassen, offenbar„genug, daß ihnen durch die Taufe kein Glaube an die„Offenbarung, der in Erkenntniß oder Begriffen beste-het, gewirket sey, noch habe gewirket werden können»„Wer aber einen Glauven ohne alles Erkenncniß und Be-griffe sich einbilden wollte, der würde sich vergeblich be-„mühen, ein widersprechendes Ding zu gedenken. Es„scheinen auch die Stifter dieser Ceremonie wohl eingese-„hen zu haben, daß die Taufe den Glauben nicht wirken„könne. Denn sie lassen die Gevattern im Namen des„Kindes schon vor der Taufe das ganze Bekenmniß des„Glaubens ablegen, und dann fragen sie: willst du auf„solchen Glauben getauft seyn? Wenn sie in den Gedan-„ken gestanden waren, daß die Taufe den Glauben wirk-„te: so würden sie erst geordnet haben, die Kinder zu„taufen, und hernach das Bekenntniß des Glaubens, so„die Taufe gewirkt harre, abzulegen» So aber machen sie„es umgekehrt: es antworten die Gevattern statt des„Kindes, daß es glaube an Gott den Vater als Schöpf„fer, an Gott den Sohn als Erlöser, an Gott den heili-„gen Geist als Heiligmacher, und das Kind wird auf ei-gen Glauben, den es schon hat, und dessen Bekenntniß„es schon abgelegt, getauft und zur christlichen Gemeine„angenommen. Wie kann man denn sagen, daß die„Taufe erst den Glauben wirke? Es ist aber daraus of-fenbar.