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»die Seligkeit nach dem Glücke und Zufalle ausspenbete,„wenn er ein Mittel zu derselben nothwendig setzte, des-„sen Ergreifung doch von tausend Umstanden abhänget,„und über das Vermögen der meisten ist; wenn er die„meisten Menschen, wegen unverschuldeter zufalligen Be-raubung des Mittels zu einer ewigen Strafe verdam-„mete? Gott handelt gewiß anders im leiblichen. Was„den Menschen, und besonders auch Kindern zum Leben:„nothwendig ist, das reicht er durch die Natur im Ueber-„flusse dar, daß es sich allen und jeden von selbst anbie-get; und giebt wiederum jedem das Vermögen, sich des-„ftn zu bedienen. Wie kann er die Mittel zu dem geist-lichen und ewigen Leben und Wohlfahrt so sehr über das„Vermögen der Menschen gesetzt haben, daß sie theils„unmöglich sind, theils dem Zufalle überlassen werden?
§§. „Wenn demnach ein jeder vernünftiger Mensch„wohl einsehen kann, daß es für Kinder, von dem An-„fange ihres Lebens bis wenigstens zu vollen zehn Zah-„ren schlechterdings eine Unmöglichkeit ist, eine Offenba-rung zu beurtheilen, und also zu einem gegründeten„Glauben zu gelangen: so ist hiebe» noch übrig zu unters„suchen, wie viel Menschen hiedurch von der Möglichkeit,,dieses Mittels ausgeschlossen werden. Ich will mich m„diesem Stücke auf einen angesehenen Mann beziehen,„der die göttliche Ordnung in den Veränderun-„gen des menschlichen Geschlechrs nach ungezwei-„ftltcr Erfahrung sorgfältig berechnet hat, und dadurch„dem menschlichen Geschlechte und der vernünftigen Welteinen wahren Dienst gethan. Der bestimmet unter an-
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