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„Mittel, Widerlegungen werden bey den Juden übel und„vergeblich angewandt.
§§. „Wir sehen aus allen obigen, daß und wärmn„das Christenthum unmöglich allgemein werden, noch je-„tzo weiter ausgebreitet werden könne. Es erhellet zu-gleich, daß es weder bey Heyden, seit der Entdeckung„von America und andern unbekannten Ländern, noch;,bey Türken seit dem siebenten Jahrhunderte, noch bey,„Juden, seit der Zerstörung Jerusalems , jemals merkli-„chen Wachsthum gehabt, oder ferner haben könne»„Vielmehr hat Mahomet mit seinen Nachkommen dem„Christenthums erstaunlichen Abbruch gethan, und gern„die Hälfte christlicher Botmäßigkeit unter seine Herr-schaft und Glauben gebracht. Und bis auf den heutigen„Tag giebt es die Menge Renegaten, die vom Christen-„thume zu den Türken übertreten. Wenn man demnach„diejenigen mit dazu rechnet, welche mitten im Christen-thum? mehr und mehr Augen bekommen, und wegen des„Aergernisses und Anstosses, so sie am Christenthum neh-„mcn, zurück treten und bey ihrer gesunden Vernunft„bleiben: so sind alle die von Heyden, Juden oder Tür-,,ken heutiges Tages zum Christenthum bekehrte nicht da-gegen zu rechnen. Dieses alles, was bisher den christ-lichen Nahmen geführet, machet gegen das, so jemahls„hcydnisch, jüdisch oder türkisch gewesen, nicht den hun-dertsten Theil aus. Und wer die Natur des Menschen„und die Beschaffenheit des Erdbodens und der darauf„wohnenden Völker kennet, wird gestehen müssen, daß.^dieses auch alles ist, was menschlicher Weise bey Aus-breitung einer Offenbarung möglich zu nennen. Denn
„das