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„an. Von historischen hatten sie nur eins, unter Iosuae„Nahmen, das aber von dem heutigen ganz verschieden„war. Woher sind denn die übrigen Bücher zu den Juden„kommen? wer hat sie gemacht? wer hat sie gesammlet?„wer Hai sie für Canonisch erklärt? Wo sind hergegen„so viele Bücher geblieben, auf welche sich die übergevlie-„benen gründen und berufen, und die daher noch mehre-,,res Ansehen und Alterthum müssen gehabt haben? wo„sind die Bücher, welche die Apostel selbst als Schrift„und Weissagung anführen, und doch in unserm heutigen„alten Testamente nicht vorhanden sind? Die Schreiber„des neuen Testaments geben ihre Bücher selbst nicht für„die göttliche Schrift aus: sie heissen nichts anders Schrift„oder Bibel, als das alte Testament: sie zeigen nichl an,„daß aus ihren Schriften und zwar gewissen Schriften,„eine Sammlung solle gemacht, und als ein neues Testa-„ment mit der Schrift altes Testaments gleiches Ansehen„haben. Ein jeder schrieb, bey Gelegenheit, wie es ihm„gut dünkte. Es waren Anfangs von der Geschichte„Jesu viele und mancherley Erzählungen und Schriften„in der Leute Handen, die alle hin und wieder für wahre„Nachrichten gehalten wurden. Die Evangelisten aber,„die wir noch übrig haben, sagen nicht, daß die andern„Evangelia falsche Evangclia, noch daß ihnen ihre von„Gott eingegeben, und also die rechten waren: sondern„lucas, zum Exempel, spricht: Nachdem schon so viele„sich unternommen hätten, eine Erzählung von Jesu Ge- 5„schichten zusammen zu tragen, so wie es ihnen von Leu-„ten, die dabey gewesen, berichtet worden; so habe es„ihm auch gedünkt desgleichen zu thun (^). Es ist nach( *) A->5- x?>toi I.uc. I. „und