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,,And nach gekommen, daß sich die andern Evangelia ver-rohren, und daß diese viere, als die gemeinsten und be-liebtesten , die Oberhand behalten. Die Apostel haben„geschrieben, ein jeder so, wie c6 Zeit und Gelegenheit„gab, ohne Verabredung oder Vorsatz, ein völliges„Lehrgebäude in ihren Schriften zu hinterlassen; Mvei-„len auch von ihren besondern Angelegenheiten. Manche„von ihren Schriften sind verlohren, andere sind ohne„Befehl und Absicht der Apostel selbst, wer weiß von,,wem, abgeschrieben und gesammlet. Die eigene Hand-„schristen der Apostel waren nicht aufbehalten: an man-„chen Schristen wurde gezweifelt, ob sie auch von den A-Aposteln geschrieben wären: und es kam auf jedes Gut-dünken, auf allgemeinen Ruf und Sage an, ob man„diese oder jene Schrift wollte vor apostolisch durchgehenlassen: so daß noch bis ins sechste, siebente Jahrhundert„manche Bücher des neuen Testaments von gewissen Kir-schen-Vätern verworfen und nicht für canonifch erkannt„wurden. Wenn denn ja die Bücher für canonifch cr-„kannt worden: wie ist man damit umgegangen? Wir„wissen, daß nicht allein viele Lesarten darinn befindlich„sind, sondern daß auch au manchen Stellen gezweifelt„worden, ob sie aufrichtig waren. Hat nicht die ganze„Historie von den Magis aus Morgenland, das achte„Capitel Zohannis, der deutlichste Spruch von der Drey-einigkeit, dre^ sind, die da zeugen ?c , in vielen, ja„den ältesten Handschriften gefehler? Hat nicht Herr„Wettstein offenbar gewiesen, daß man mit den alten„Handschriften des N. T. nicht ehrlich umgegangen ist,„und mn nur Jesu Gottheit hineinzitbringen, viele Stel-len