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„gen gleich nicht setzen: so würde sie doch noch andere„Ursachen genug gehabt haben, ihren Israeliten von der„Seelen Unsterblichkeit und Seligkeit was vorzusagen,„und ihnen diese Hoffnung anzudringen. Ich habe im„vorigen Capitel gczeiget, daß die Absicht der Priester„und Propheten in ihren Büchern nicht weiter gegangen,„als nur die Israeliten von dem Dienste anderer Götter„zu ihrem i,evitischen Diensie des Gottes Zehovah zu„bringen, davon sie so große Vortheile hatten, und daß„sie doch hieran die ganze Zeit über vor der Babyloni-„schen Gefängniß, durch alle ihre Geschichte und Weisst^„gungen, durch alle Thaten und Wunder, durch alles„Verheissen und Drohen, vergeblich gearbeitet haben»„Nun versprechen sie ihnen alles, was auf der Welt an-genehm seyn mag, und drohen mit allem, was in diesem„L.cben fürchterlich und erschrecklich seyn kann. Der Be-„wcgungs Grund ist also bloß von leiblichen Strafen„und Belohnungen dieseö Gebens hergenommen: und eben„derselbe wird auch allein den Erz Vätern beygelegt. Ja-„kob foderr nichts mehr von Gott, als Brodr zn essen,„und Kleider anzuziehen: so soll Jehovah sein Gott„seyn, und sodann will er ihm ein Haus bauen, und ihm„den Zehenden geben von allem Vermögen: welches man„gewiß einen sehr niederträchtigen und knechtischen Got-tesdienst heissen mag. Moses legt den Israeliten kei-„nen andern Bewegungs - Grund vor, Gott zu dienen.„Dem Jehovah, eurem Horc söllr ihr dienen:„so rvird er dein Brodr und dein Q7ajser segnen,„und icb nnl! alle Arar-iHeir au, deinem Mirrel„hinweg rhun: es «?ird keme Mißgebährcnde
„noch