„ist eure Weisheit und Verstand vor den Augen„der Volker, welche, wann sie hör<n werden alle„dicje Sayungen, werden sie sagen; nur dleses„herrliche Volk ist ein weises und verständiges„Voik. D>nn welches ist so ein herrlich Volk,„das Gocrcr habe, die sich zu ihm mzhen, als der„Iehovah unser Gorr, so osr wir idn anrufen?„Wenn aber Moses, wie es scheinet, insonderheit auf„die Lcvitischen Satzungen zielet: so siehet man nicht,,,warum dieselben mehr Weisheit und Verstand zeigen,„als die heydnischen. Denn auch die Heyden hatten ihre„Tempel, Priester, Altäre, Opfer, Reinigungen, Ora-„kel und alle die Haupt-Sachen, welche Moses gestiftet.„Daher dursten sich weder die Heyden darüber wundern,„noch die Jsraeliten damit besondere Weisheit und Ver-„stand dünken lassen. Denn in dein ausserlichen steckt es„nicht. Diese Handlungen sind vielmehr an sich den Sin-„nen unangenehm, und müssen den Weisen als ungereimt..vorkommen, wenn sie nichts weiter zu bedeuten haben.„Nun wußre man bey den Heyden noch, daß diese aus-„serliche Ceremonien gewisse Geheimnisse bedeuten soltten:„die Priester verstanden sie, und liessen auch andere dazu,„welche endlich in diese Geheimnisse hinein schauen durf-„ten, und r?r-?r<-°tj genannt wurden. Und da hat Herr„Warburton gar schön gezeiget, daß die Heiden unter„andern mit ihren geheimnißvollen Ceremonien, der See«„len Unsterblichkeit, Belohnung uud Bestrafung nach die-„scm Leben, vorstellen wollen. Sollte denn nicht Moses„auch diese bey seinem Volke verachtete Levitische Ceremo-nien, wenn er anders was offenbaren wollte, dadurch
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