( Z9Z ) -
„daß diese Vorstellung bey den feigen I'sracliten nichts,,hclfen wollte. So bald sie hörten, daß da große Enaks-„Kinder wohnten, daß sie veste Städte und eiserne Wa-„gen hatten, wurden sie verzagt und wollten ihr Leben,„in dessen Gränzen nemlich Moses alle Belohnung einge-schränkt hatte, nicht daran wagen: sie irreren lieber»vierzig Jahre in der Wüsten heruin, und es ward bey».Mosis Leben nichts aus der Sache. Man weiß auch,„wie sie noch zu I'osuae Zeiten und nachmals, dieses einzi-„ge Kleinod des Lebens so ungern in die Schanze gesetzt.„Wenn nur ein Paar ihrer Brüder blieben, so wird die„ganze Armee von SoOooo Mann verzagt zu fechten,„fliehet zurück, und will nicht wieder an den Feind: sie„behelfen sich lieber kümmerlich mit ein wenig Landes, in-„dem sie gegen die starken Cananiter, ihre Vestungen,„und eiserne Wagen, viel zu weiches Herz hatten. Weil„denn Milch und Honig nicht süß genug war, ihr theu-„res Lebeu daran zu wagen, wovon sie hernach weder Ge-„nuß noch einige Belohnung weiter zu, hoffen hatten:„hätte sie nicht die Hoffnung der Unsterblichkeit und der„Belohnung nach diesem Leben zu tapfern Mannern ge-„macht? und hätten Moses und Zofua nicht auch deß-„falls große Ursache gehabt, ihnen diesen Glauben aufalle„Weise beyzubringen? Denn man weiß ja aus so vieler„andern Völker, insonderheit der Celten ihrer Geschichte,„wie tapfer sie gegen ihre Feinde gefochten, wie uner-„schrvcken sie in den Tod gegangen, bloß weil sie von ih-„ren Priescern und Druiden belehret worden, daß sie eben
C c z ».darum