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Zur Geschichte und Litteratur : aus den Schäzen der Herzoglichen Bibliothek zu Wolfenbüttel / von Gotthold Ephraim Lessing
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den, auf baß er über die Thiere herrsche: so ist daSEbenbild Gottes so cswas, wodurch die Herrschast über,,die Thiere von dem Menschen erhalten wird. So er-kläret sich auch David: Dennoch hast du ihn (denMenschen) rvcnig geringer gcnmchr als, Gcrr(Elohim ), mir Hcrrltcbkeir und Schmuck hastdu ihn gekröncr: du hast ihn zum Herrn ge-machr über die VOerr'e deiner Hände, alles hastdu unrer seine Füße gethan, Gcbaafe und Dch-sen allzumal, dazu auct) die rvildcn Chlere. dieVögel des Himmels und die Hische des Meeres.Nun folget die Herrschaft über die Thiere nicht aus derUnsterblichkeit oder Seligkeit der Seelen: demnach istauch das Ebenbild Gottes von Mose nicht darinn ge-setzt. Es folgt aber die Herrschaft über die Thiere ausdes Menschen Vernunft: und das ist es, was die,,Schrist ausdrücklich sagt. Denn se^n roie Gsrr, sc'sttxvie ein Engel Gorcev Heisset, sie nifsn, v.asgut oder böse fty. Wir wissen aber Gureö und-ses nicht anders, als durch die Vernunft zu unrerschei-den. Demnach bestehet das Ebenbild Gottes nach demBegriffe der Schrift A. T. eigentlich in der Vernunft:,,wodurch wir uns zu Herren über die andern Thiere ma-nchen. Und weil uns die Vernunft durch Adams Fallaus dem Paradiese nicht benommen ist, so wird der

Mensch

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Da bestehet die eK^ies äeorum darin, </?/o^ ^om/?^»? ?'»csete»a , gleichwie die Götter c»»c?« ?«o^e,vz?z/m'.

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