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„Mensch auch nach dem Falle Gottes Ebenbild genannt.„Es folget aber im geringsten nicht, daß einer, der dem„Menschen eine Vernunft zustehet, wodurch er Gutes„und Böses unterscheiden, und sich zum Herrn über die„Thiere machen kann, auch einen Begriff von der Seele^Unsterblichkeit oder Seligkeit haben müsse.
2. „Der sterbende Jacob sagt in der Weissagung, die„auf den Stamm Dan gerichtet ist: zu deinem (nemlich,„o Dan!) Heil, n>arre ich des Herrn / oder, hoffe„ich auf den Herrn. Denn so müssen diese Worte„übersehet werden; nicht aber, wie einige wider die Wort-„fügung und Aecente es geben: Herr, ich icvarrc auf„dein Heil. Dennoch gehet man auf diese falsche Ucber-„sttzung zu Werke, und weil man Heil und Seligkeit„nach der Christen Sprache für eins nimmt, oder auch„(per ZVletonymiüm) Christum, der uns das Heil er-„wirbt, darunter verstehet: so siehet man in der an sich„falschen Ueberftßung, durch den angenommenen christli-„chen Begriff, die Seligkeit und Christum . Allein, waS„wäre wol für Ursache, daß dem Jakob ex üdrupro ein„geistliches und ewiges Seelen-Heil bey dem Stamme„Dan einfallen sollte? Der Stamm Dan ginge Christum ,,vielleicht weniger an, alS^die andern, und er sollte auch„nicht vor andern selig werden. Es hat aber offen-„bar eine Verknüpfung mit dem vorigen, daß dieser„Stamm sich würde niederlassen, wo gut ruhen sey, und„sich bequemen, dienstbar zn werden; aber doch endlich„seine eigene Herrschaft behaupten, und wie eine Schlan-ge dem Pferde m die Fersen bcissen^ daß der Reuten
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