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„ick mich sättigen an deinem Bilde. Man nenne?„die Seligkeit, nach der christlichen Theologie, das An»„schauen Gottes: man vergleicht den Tod einem Schlaafe„lind die Auferstehung einem Erwachen: also denket„man auch so christlich von Davids Worten, daß er auf„das Anschauen Gottes im Himmel und in der Selig-keit, wie auch auf die Erweckung seines Leibes in der„Auferstehung warte und hoffe. Jedoch lasset David„sich erklaren, was er durch das Angesicht Gottes uach„seiner Sprache verstehe. Denn die Hebräer heissen L>i--„phne Iehovah , vor dem Angesichie des Herrn, in„ihrer Lcvirifchen Schreib-Art, den Ort vor der Bun-,,deslade, gegen dem Allerheiligsten. Die Bundeslade„selbst, und sonderlich der Deckel, worauf die Cherubim„abgebildet waren, wurde als ein Zeichen der göttlichen„Gegenwart angesehen. Daher wenn die Bnndcslads„in der Wüsten von ihrem Orte sich bewegte, sprach Mo-,,scs: Herr, siehe auf; und wenn sie ruhen sollte,„sprach er: komm roieder, Herr, zu der Menge„der Tausenden Isiacl. Hinausgehen zum Herrn„hieße so viel, als zur Sriftshütte gehen, wo die Bun-„deslade war. Wie also David die Bundeslade mit„grossem Jauchzen und Tanzen gen Jerusalem holete,„nicht anders, als ob er Gott selber zu sich gehvlet hatte:„so spricht er auch, wenn er zum Hause des Herrn gehen»'will, da die Bundeolade war, er wolle Gottes Ange-„jicht sehen, oder vor dem Angcsichte des Herrn erscheis„nen. Zum Ercmpel, wie er vertrieben war, so wün-„schcte er: vxnn n>erde ich hinein gehen, daß ich„vor Gorres Angesicht erscheine? Er erkläret sich
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