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,,bes), '«"eil er micb annehmen (oder, ergreifen)„veud. Der Verstand ist, Gott werde ihn aus der To-„dcs- Gefahr erretten; dagegen die Gottlosen wie daS„Vieh ^ wie Ochsen und'Schaafe, vor der Zeit gerödtct,,wertni. Um aber hun n das Gesuchte zu finden, giebt„man diesen Ort so: ^ orr V?ird meine Seele erlö-sen ron der Hollen Gervalr, dcn-i er icvird mich„ausnt-hmcn. Da ist denn die Seele, welche die Hölle„mir ihren Sünden verdienet hat: da ist der geistliche„Erlöser, daß ine Hölle keine Macht über die Seele ha-„be: da ist das Aufnehmen ins Reich der Herrlichkeit.„Welches alles reiner Widerlegung braucht, weil es sich„auf eine ungetreue Uebersehung, und auf eigene Vor-„sicllungen und Auiatze gründet.
§Z. ,Noch ein Paar Sicllen aus Salomons Büchern„und dem Hiob sind zn berühren. In den Sprüchwör-„tern heißt es nach der gemeinen U-Versetzung: Der„Gorrioft rvlrd »mge stoßen in s-mem Unglücke,„aber der >^ crccdre iji aucb im Code yerrost:„nemlich, wie man eS deutet, weil er auf ein besseres i,e-„ben hoffet. Aber eigentlich sollte es gegeben werden:„aber der Gerichte har auch, ^venn er sterben„soll, Hoffnung, nemlich, wieder aufzukommen, das,,gegen der Gottlose, wenn ihn ein Unglück trifft, umge-„stoßen wird, daß er liegen bleibt, und nicht wieder auf-„kommt.
„Ferner spricht Salomon, oder vielmehr die ge-„meine Ucbersetzung seiner Worte: Der U?eg zum„Leben, der ausrvärw gehet, ist dev Vl?etsen, auf„daß er meide die HöUe, xvelche drunren ist. Also
„verstehet