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Zur Geschichte und Litteratur : aus den Schäzen der Herzoglichen Bibliothek zu Wolfenbüttel / von Gotthold Ephraim Lessing
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,,bes), '«"eil er micb annehmen (oder, ergreifen)veud. Der Verstand ist, Gott werde ihn aus der To-dcs- Gefahr erretten; dagegen die Gottlosen wie daSVieh ^ wie Ochsen und'Schaafe, vor der Zeit gerödtct,,wertni. Um aber hun n das Gesuchte zu finden, giebtman diesen Ort so: ^ orr V?ird meine Seele erlö-sen ron der Hollen Gervalr, dcn-i er icvird michausnt-hmcn. Da ist denn die Seele, welche die Höllemir ihren Sünden verdienet hat: da ist der geistlicheErlöser, daß ine Hölle keine Macht über die Seele ha-be: da ist das Aufnehmen ins Reich der Herrlichkeit.Welches alles reiner Widerlegung braucht, weil es sichauf eine ungetreue Uebersehung, und auf eigene Vor-sicllungen und Auiatze gründet.

§Z. ,Noch ein Paar Sicllen aus Salomons Büchernund dem Hiob sind zn berühren. In den Sprüchwör-tern heißt es nach der gemeinen U-Versetzung: DerGorrioft rvlrd »mge stoßen in s-mem Unglücke,aber der >^ crccdre iji aucb im Code yerrost:nemlich, wie man eS deutet, weil er auf ein besseres i,e-ben hoffet. Aber eigentlich sollte es gegeben werden:aber der Gerichte har auch, ^venn er sterbensoll, Hoffnung, nemlich, wieder aufzukommen, das,,gegen der Gottlose, wenn ihn ein Unglück trifft, umge-stoßen wird, daß er liegen bleibt, und nicht wieder auf-kommt.

Ferner spricht Salomon, oder vielmehr die ge-meine Ucbersetzung seiner Worte: Der U?eg zumLeben, der ausrvärw gehet, ist dev Vl?etsen, aufdaß er meide die HöUe, xvelche drunren ist. Also

verstehet