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„durch die Geschwüre, und vielleicht auch Würmer durch-löchert, und so war zu vermuthen, daß die anhaltende„Krankheit tiefer ins Fleisch fressen mögte. Dennoch„hoffet er aus diesem seinem Fleische, darauf er mit Fin-„gern gewiesen, Gott als einen Erlöser oder Erretter voir„seinem leiden zu seinem Troste zu schauen; wenn er sich„nemlich zuletzt in dem Dramate würde auf die Schau-„bühne stellen, und auf der Erde erscheinen. Dieses qe-„schahe auch, und machte den Beschluß, da Gott, wie in„den Comödien der Alten zu geschehen pflegte, lanquam„Veu8 ex mzclunz, erscheinet, und dem Hiob alles Gute„verspricht und widerfahren lasset. Darnach verlanget„Hiob schon jetzt, oder darnach schmachten ihm seine Nie-„ren. Hernach aber, als es geschehen, giebt er sich, we-„gen des erfüllten Verlangens, zufrieden, und spricht:„Ich habe dich mir meinen Ohren pehörer, und„mein Auge sicher dich auch nun. Es ist demnach„in dem Spruche, dessen Erfüllung sich in der Comödie„und in diesem Leben völlig zeigt, nichts, das auf ein„künftiges Leben zielte.
HZ. „Gleichwie nun alle jetzt angeführten Oerter offen-„barlich einen ganz andern Verstand haben, als daß sie„mit Grund ans die Unsterblichkeit, Seligkeit oder Auf--„erstehung sollten können gezogen werden: so will ich„doch auch ein Paar Stellen beybringen, welche mehr„Wahrscheinlichkeit haben. Erstlich kann man sich mit„einigem Schein beziehen ans die Geschichte des Elias,„die so erzahlt wird, daß Elias mit feurigen Roß und„Wagen in einen, Wetter gen Himmel gefahren, oder„von Gott in einem Wetter gen Himmel geholet sey»
„Ich