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„er da beym Leben geblieben: und wenn er da beym Le-„ben geblieben, so würden doch die Worte noch nichts„weiter sagen, als daß er körperlich lebe, auch nicht, wie,,lange er da leben solle, oder in welchem Zustande er lebe»„Es könnte auch seyn, daß er nur in den Lust-Himmel„bey dem Gewitter durch einen Wirbel^Wind hingerissen,„und hernach anderwärts wieder niedergesetzet sey; wie„es die meisten Zünger des Eliaö deuteten, und desfalls„ausgingen ihn zu suchen. Keiner aber unter ihnen,„selbst Elisa nicht, laßt sich merken, daß er an einen Ort„oder Zustand der Seligkeit denke, wohin Elias versetzt„sey. Die Juden sind zum Theil der Meynung, Henoch„sey würklich gestorben, und Zosephuö scheinet vom He-„noch und Elias anzudeuten, daß man nur die Art ihres„Todes nicht wisse; wodurch er indirccte zugiebt, daß sie„gestorben seyn müssen. Es mag aber Zoftphns davon„gehalten haben, was er will, so erzählt er es doch auch„nicht so, als ob er verstanden, daß Elias lebendig in den„Himmel der Seligen versetzt sey; und es scheint beson-der? , als ob er sich vor den Römern und Griechen ge-„schämt, der feuriqen Noß und Wagen hiebey zu geden-ken. Wenn wir einen gesunden Verstand aus dieser„biblischen Erzählung ziehen wollen, so müssen wir wohl„zum Grunde legen, daß hier eben so wenig feurige Pftr-„de und Wagen zu verstehen sind , als man gedenken„kann, daß die Poeten sich einen würklichen Pegasus,„oder einen wirklichen Sonnen - Wagen des Phaeton„mit vier Pferden bespannet, eingebildet hätten. Es ist„demnach etwas verblümtes in dieser Beschreibung , und„weil Feur m der Lust wohl seyn kann, fliegende Pferde
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