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Zur Geschichte und Litteratur : aus den Schäzen der Herzoglichen Bibliothek zu Wolfenbüttel / von Gotthold Ephraim Lessing
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und Wagen aber in der Lust nicht seyn können, so stecktdas verblümte in den Pferden und Wagen, das Feuerhingegen muß eigentlich verstanden werden, zumahl weileines Wetters gedacht wird, darum Elias gen Himmelgefahren. Denn ein Wetttr bringt vermitt'lst des Win-des aus den zusammengejagten WollVn Blitz und Dvu -ucr, und der Blitz ist nichts anders als ein Feuer:Nun muß man wissen, daß das G.witter Gott bcfon,ders von den Alten beygelegt wird, als ob er darum er-scheine und seine Stimme hören lasse; und so dann denHimmel neige, und auf den Wolken als seinen Cherub(Fahr-Ieuge oder Wagen) herabfahre, und mildenFlügeln des Windes in den blitzenden Wolken einher-fliege. Wir finden viele solche Beschreibungen des Ge-witters in der Schrift, insonderheit im XVIII. Psalm.Gr (Gott ) neigere den Himme! und fuhr herab,und dunkel n>ar umer seinen Züßen, und er fuhraufdem Cherub und flog daher, er schwerereauf den Firrigen des Windes Vom Glänzevor ihm her rrenneren sich seine Vl?o!kcn, es ha-gelre und bliyre; und der Herr donnerte im Him-mel, und der Höchste gab seine Grimme, ha,gelre und bliyre. Da ist offenbar, daß das Werterauf eine hohe prophetische Art abgebildet werde, unddaß insonderheit die Wolken Gottes Cherub ( ander-wärts Rechub) das ist Gottes Fuhrwerk, Roß undWagen genannt werden. Wir können also schon ausdieser prophetischen Schreib - Art verstehen, was feurigeNoß und Wagen heissen sollen. Es sind nemlich diemit dem Winde schnell fortgehende Wolken, in so ferne

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