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„und Wagen aber in der Lust nicht seyn können, so steckt„das verblümte in den Pferden und Wagen, das Feuer„hingegen muß eigentlich verstanden werden, zumahl weil„eines Wetters gedacht wird, darum Elias gen Himmel„gefahren. Denn ein Wetttr bringt vermitt'lst des Win-„des aus den zusammengejagten WollVn Blitz und Dvu -„ucr, und der Blitz ist nichts anders als ein Feuer:„Nun muß man wissen, daß das G.witter Gott bcfon,„ders von den Alten beygelegt wird, als ob er darum er-scheine und seine Stimme hören lasse; und so dann den„Himmel neige, und auf den Wolken als seinen Cherub„(Fahr-Ieuge oder Wagen) herabfahre, und milden„Flügeln des Windes in den blitzenden Wolken einher-„fliege. Wir finden viele solche Beschreibungen des Ge-„witters in der Schrift, insonderheit im XVIII. Psalm.„Gr (Gott ) neigere den Himme! und fuhr herab,„und dunkel n>ar umer seinen Züßen, und er fuhr„aufdem Cherub und flog daher, er schwerere„auf den Firrigen des Windes — Vom Glänze„vor ihm her rrenneren sich seine Vl?o!kcn, es ha-„gelre und bliyre; und der Herr donnerte im Him-„mel, und der Höchste gab seine Grimme, ha,„gelre und bliyre. Da ist offenbar, daß das Werter„auf eine hohe prophetische Art abgebildet werde, und„daß insonderheit die Wolken Gottes Cherub ( ander-„wärts Rechub) das ist Gottes Fuhrwerk, Roß und„Wagen genannt werden. Wir können also schon aus„dieser prophetischen Schreib - Art verstehen, was feurige„Noß und Wagen heissen sollen. Es sind nemlich die„mit dem Winde schnell fortgehende Wolken, in so ferne
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