„kenntniß Von der Auserstehung Jesu zu Rede gestellet„wurden, waS hätte es weiter Zeugniß bedurft als dieses:„"Es ist vor der ganzen Stadt Jerusalem , und vor aller„"Welt kund und offenbahr, daß der ganze hohe Rath,„"mit Römischer Soldaten-Wache versehen, die Vor-„"sicht gebraucht hat, das Grab zu besichtigen, zu versie-»,"geln und bis auf den dritten Tag bewachen zu lassen»„"Nun hat die Wache am dritten Tage in aller Frühe„"das Grab mit Schrecken verlassen. Sie hatte eS aber„"so lange bewachen müssen, bis der dritte Tag vorbey„"gewesen, und bis die Ober-Priester und der ganze Rath„"wieder hinausgekommen wäre, um das Grab abermals„"zu besehen, ob der Körper noch drinnen, und in seine„"Verwesung gegangen sey, um alsdenn die Wache zu„"entlassen. Der ganze Rath weiß hergegen in seinem„"Gewissen, was diese Hüter ausgesagt, waS ihnen be-„"gegnec sey, wie und warum sie vor der Zeit mirSchrck-,,"ten davon gelaufen. Demnach ist ein jeder innerlich„"überführt, daß ZesuS müsse auferstanden seyn, und daß„"wir nichts, als die Wahrheit, verkündigen." Aber in„der ganzen Apostel - Geschichte, bey den öfteren Verthei-digungen vor dem Rathe, da sie die Auferstehung Jesu „bezeugen, thun sie nicht die geringste Erwähnung von„dieser so merkwürdigen Begebenheit. Sie sprechen etwa„bloß: roir können eö ja nicht lassen, daß wir nickt re-„den sollten, waS n?ir gesehen und gehöret haben. VVir„sind seine Jeugen über diesem Worte, und der heilige„Geist. Konnte denn ihr dürres Bejahen wol den ge.„ringstcn Eindruck machen? Wenn man die Herren deS„Raths nur als vernünftige Menschen anstehet, so konn-
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