,,sten soll ^<?ttm, bey dem andern aber bedeuten?„und ist dieselbe nichr bloß ersonnen, um aus schwarz„und weiß, aus vergangen und gegenwärtig eins zu ma-nchen ? Die beyden Evangelisten haben einerley Con-„struction, und in derselben, wenn man sie natürlich und„auf einerley Weise verstehet, wie es die Worte leiden,„streiten die Evangelisten mit einander, und setzen eine„Handlung auf verschiedne Zeit. Aber weil man dieftS».nicht gerne wissen will, so muß lieber diese Constrnctioil„bey dem einen ganz unnatürlich und ganz anders als„bey dem andern angenommen werden» War denn nichts„daran gelegen, daß Marcus auch, wie i.ncas, sagte, zu„welcher Zeit sie die Specerey gekauft hatten? Aller-dings: wie Lucas sagt, daß sie die Specerey am Frey-„tag Abend gekauft, damit sie den Sabbath über stille„seyn könnten nach dem Gesetze: so will Marcus sagen,„daß sie aus eben der Ursache den Sabbath erst übergehen„lassen, und nach geendigtcm Sabbathe die Specerey„eingekauft, damit sie oas Gesetz des Sabbaths nicht ü-„berträten. Da nun dieses beyder Evangelisten Absicht„gewesen, warum sie den Umstand des EinkanfenS der„Specerey auf eine gewisse Zeit bestimmen: so hat auch„Marcus sowol als Lucas die Handlung des Einkau-„fens verstanden, und sagen wollen, daß sie nicht am„Sabbath geschehen sey: und es ist nicht möglich, daß„er den Srarum verstanden habe. Denn dadurch, daß„einer Specerey hat, wenn der Sabbath vorbey ist,„wird er nicht befreyet, daß er den Einkauf nicht sollte„am Sabbath selbst gethan haben. Es ist also ganz un-leugbar, daß Marcus die Handlung des Einkaufens der
„Specc-