„gesagt, wir haben, aus Bestürzung über die Schand-that, welche wir sahen, nicht geächzt, was es für ein„Banm gewesen, worunter wir die Susanna mit ihrem„Bnhler angetroffen: was hätte doch der gute Daniel„machen, oder wie hatte er die Falschheit ihres Zeugnis-„ses entdecken wollen? Aber wir haben hier es mit Jetz-igen zu thun, die sich mit den Schranken menschlicher„Achtsamkeit, oder mit dem gemeinen menschlichen Feh-„ler, die kleinen Umstände ohne genaue Wissenschaft hin-„zuzufügen, nicht entschuldigen: sie wollen und sollen ja„in allen Stücken, in allen Worten, von dem Heiligen„Geist, der sie in alle Wahrheit leitet, getrieben seyn»„Wie kann denn ein solcher Widerspruch unter ihnen„entstehen, der auch menschlicher Weise bey der sorglose-„sten Beobachtung der Umstände nicht leicht würde began-gen werden? Denn wie dort bey der Susannen leicht„möglich war, daß einer, der auf die Buhler unter ei-„nem Baume siehet, auf die Art der Blätter und des„Baums gar nicht achte: so war hier nicht möglich, daß, die Maria nicht wissen sollte, ob sie Jesum nahe vor„dem Grabe hinter sich stehend gesehen hätte, oder ob er„ihr weit davon, auf dem Wege zur Stadt, entgegen».gekommen sey.
§§. Der siebende Widerspruch findet sich zwischen„eben diesen Evangelisten Matthäo und Johanne. Denn».als, nach Matthai Bericht, Zesus denen Weibern be-,'gegnet, treten sie zu ihm und fassen seine Füsse an, oder„halten ihn bey seinen Füssen. (cx^-iT-yo-«» ?ovsz,7r-F«s), Jesus wehret ihnen auch nicht, sondern spricht„vielmehr: Hürchrer euch nicht. Und wie sollte er es
„nicht