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„sich den Züngern zu Jerusalem, da sie zu Tische gesessen,„gezeigct; aber nicht, daß er sie da bleiben geheisscn,„sondern vielmehr, daß er ihnen gesagt: geher Km itt„alle IVclr. Und so ist beym Johanne, der nebst zween,.Erscheinungen zu Jerusalem, auch die Galiläische um-„ständlich berichtet, nicht ein Wort zu finden, daß Jesus ,.seinen Jüngern gleich Anfangs sollte gesagt haben, nicht,.von Jerusalem zu gehen. Denn wie konnten sich diese„Leute so gröblich vergessen, und gleich hinter einander„so waS hin schreiben, dadurch das kurz vorhergefigte».gamlich aufgehoben wurde? So gut sich nun in diesem„Stücke ein jeder in Acht genommen, daß er sich nicht„selbst widerlegte: so unwidertreiblich ist hingegen, daß„einer den andern widerleget und Lügen strafet. Ist es„wahr, was LueaS sagt, daß JesuS gleich am ersten Ta-„ge seiner Auferstehung seinen Jüngern in Jerusalem„erschienen ist, und befohlen hat, da zu bleiben und„nicht von da weg zu gehen bis Pfingsten: so ist es„falsch, daß er ihnen befohlen habe in derselben Zeit„von Jerusalem nach dem äußersten Galilaa zu wan-„dern, um ihnen da zu erscheinen. Und umgekehrt kann,man nicht anders denken, ist dieses wahr, so muß jene„Rede falsch seyn. Es ist der offenbarste Widerspruch,„der auf der Welt seyn kann, und zwar in der Haupt-„Sache, darauf die Wahrheil ihres Zeugnisses ankömmt»„Denn die Zeugen der Auferstehung Jesu sollten ja vor„allen Dingen zeugen, daß er ihnen erschienen sey nach».seinem Tode. Wenn nun der eine Zeuge sagt, daß die^Erscheinung zu Jerusalem geschehen sey, und ausser Ze^„rusalem nicht habe geschehen sollen, der andere, daß sie
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