„in Galiläa geschehen und geschehen sollen: wenn der eine„berichtet, ihr Meister habe ihnen geboten, von Ostern„bis Pfingsten nicht aus Jerusalem zu gehen, der andere,„er habe geboten, binnen der Zeit weit von bannen zu„seyn: wenn der eine ihm die gebratenen Fische zu Jeru-salem in verschlossenen Thüren, der andere am Galiläi-„schcn Meere aufsetzet: so richten sie selbst von beiden„Seiten die Glaubwürdigkeit ihres Zeugnisses zu Grun-„de. Allein, wenn wir auch den Befehl Jesu beym i.u-„cas,zu Jerusalem zu bleiben, wollten ausgesetzt seyn„lassen: so sind doch beyde Erscheinungen an sich selbst,„uemlich die zwiefache zu Jerusalem , und die dritte in„Galiläa, mit ein ander nicht zu reimen; wie es doch„scheinet, daß Johannes einigermaßen habe thun wollen»„Denn haben ihn die sämtlichen Jünger zu zweyen malen,»in Jerusalem gesehen, gesprochen, getastet, und mit ihm„gespeiset: wie kann es seyn, daß sie, um ihn zu sehen,„die weite Reise nach Galiläa haben thun müssen? und„wozu sollte das Hin- und Her-Wandern? Er konnte„ihnen zu Jerusalem eben das sagen, was er ihnen in„Galiläa sagte: und ob sie ihn in Galiläa sahen, hörten,„tasteten und gebratene Fische vorlegten, das konnte sie„nicht mehr überzeugen, als wenn sie ihn zu Jerusalem „sahen, hörten, tasteten und gebratene Fische vorlegten. Er„soll ja auch zuletzt vor Jerusalem gen Bcthanien oder auf„dem Oelbcrge seine Jünger versammlet haben, und vor ih-,,ren Augen gen Himmel gefahren seyn. Wie wenn er ih-„neu denn vorher zweymal zu Jerusalem erscheinen, und„nun auch bey Jerusalem Abschied von ihnen nehmen„wollte; und sie bey diesen Erscheinungen zu Jerusalem ,
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