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„doch ist fthr merklich, daß sie alle beyde die Himmelfahrt„Jesu gar weglassen: er verschwindet bey ihnen, und man„weiß nicht, wo er geblieben: gleich als ob sie nichts da-„Von wüßten, oder als ob dieses eine Kleinigkeit wäre»„Anch in den Erscheinungen Jesu vor semer Himmelfahrt,,,deren etwa sechs aus allen Evangelisten zusammen zu„rechnen sind, ist dieses merklich, daß sie insgesamt allen»»übrigen ehrlichen Leuten unsichtbar, allein aber den Jün-„gern Jesu sichtbar gewesen seyn sollen: erst ganz frühe„Morgens im Garten Josephs von Arimachia; dann„auf dein Wege nach Emmaus; zweymal in verschlosse-nen Thüren; wiederum auf dem Berge in Galitäa?»,und vor Jerusalem . Wenn die Jünger an solchen ab-gesonderten Orten sind, da sie keine andere Menschen„um sich haben, so sagen sie , sey Jesus zu ihnen gekom-„meu. Sie machen es nicht wie andere aufrichtige Leute,„die mit Wahrheit umgehen, und sich frey auf mehrere„Menschen berufen dürfen, die ihn hatten kommen , weg-„gchen, wandern scheu: nein, er stelzet bey ihnen, ohne„zu kommen, er kömmt auf eine menschlichen Augen un-„sichtbare Art, durch verschlossene Thüren, durchs Schlüs»„selloch, und so verschwinde! er wieder vor den Augen;,„niemand auf der Gasse oder im Hause siehet ihn kl>m-.„men und weggehen. Ja in aller der Aett von 50 Tagen,,»»so lange er nach seiner Auferstehung soll auf der Erde,».gewandelt haben, und von den Jüngern-tzin.und wieder,„gesehen seyn, lässet sich auch kein- emziger Jünger zn. ei-,„nem Fremden was vsn seiner Anftrsiehung ver-merÄn^„sie halten die Sache heimlich, man Mögte fc-sK zv^ ihnen,„gesagt haben: weiset ihn uns- Mch, sg ssÄss Wi? gla'^
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